Wir haben es satt - Großdemo in Berlin

Veröffentlicht auf von anais

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Am Sonnabend habe ich an der Großdemo gegen die Agrarkonzerne und für eine artengerechte Landwirtschaft mit gesunden Lebensmitteln in Berlin teilgenommen.

Um 11.30 Uhr  begann die Aktion mit der Kundgebung auf dem Potsdamer Platz. Vertreter von Umweltorganisationen wie Campact, Bund e. V. u. a. verkündeten die Ziele des traditionell im Januar stattfindenden Marsches, der zeitgleich mit der Eröffnung der Grünen Woche stattfand.

Nach Medienberichten sollen ca. 30 000 Menschen an der Großdemo teilgenommen haben.

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Der Marsch setzte sich gegen Mittag in Bewegung und zog vom Potsdamer Platz durch die Leipziger und Französische Straße über die Allee Unter den Linden weiter durch Seitenstraßen der Friedrichstadt bis zum Bundestag und dem weiträumigen Platz vor dem Kanzleramt.

Ich lief eine Zeitlang mit Aktivisten von Greenpeace mit, die mit ihrem Trommelzug wie jedes Jahr Stimmung machten. In Sprechchören forderten wir "Schluss mit der Agrarpolitik für den Profit der Konzerne", "Für eine artengerechte Tierhaltung", "Freiheit für die Artenvielfalt", Keine chemischen Gifte in Landwirtschaft und Viehzucht" und "Billig Essen ist uns zu teuer". Immer wieder richteten sich die Proteste gegen die beabsichtigte Freihandelszone der EU mit den USA, weil damit auch zugleich Pflanzengift- und Genmanipulationskonzernen wie Monsanto in Europa Tür und Tor geöffnet würden.    

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 Die Demonstranten zogen vorbei an Ministerien und anderen Bundesbehörden, so auch wie hier auf den Bildern am Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, von Ordnungshütern gut bewacht.

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Mich hat beeindruckt, dass wieder viele junge Menschen aktiv im Marsch dabei waren so wie zum Beispiel die Jugend von Bund e. V., die mit Musik, Sprechchören und turbulenten Tanzbewegungen die Aufmerksamkeit auf sich zog.   

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Ich blieb nicht sehr lange auf der Abschlussveranstaltung mit Band und Reden.

Im Vergleich zu den Großdemos in früheren Jahren, an denen ich teilgenommen hatte, hatte ich den Eindruck, dass es weniger Teilnehmer in diesem Jahr waren. Der Großteil unseres Volkes lebt in den Tag hinein.

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Katharina vom Tanneneck 01/20/2014 11:40


Hallo Joachim,


die Europa Politik wurde nie für die Völker gemacht, sondern für Konzerne und Politiker. Wenn man bedenkt, wieviele EU Politiker es gibt, die von unser aller Steuergelder leben, dann weiß man
doch wer davon profitiert. Dies sind alles Gelder, die man den Menschen gestohlen hat. Dazu führen die auch noch Gesetze ein, die gegen uns EU Bürger sind. Es sind Schmarotzer, mehr nicht!
  


Sonst hätten sie eine Volksabstimmung in der EU gemacht!


Liebe Grüße, Katharina

anais 01/23/2014 19:39



Hallo Katharina,


Genau so ist es. und die Leute nehmen das gedankenlos hin.


Liebe Grüße


Joachim



Katharina vom Tanneneck 01/19/2014 20:01


Hallo Joachim,


ich dachte mir, dass Du bestimmt dabei warst. Für mich ist Berlin leider sehr weit weg und ich möchte es Cleo auch nicht an tun, solange alleine zu bleiben. In den Medien las man eigentlich nur
etwas in den DWN, ansonsten gab es mehr Artikel über Demos gegen rechts. Das scheint der Regierung besonders am Herzen zu liegen. Wie wir uns ernähren und uns vergiften lassen, das interessiert
die deutsche Regierung nicht!


Es ist schon erstaunlich, dass ca. 30.000 Menschen demonstriert haben. Da kann man nur auf andere Länder der EU hoffen, die das viel besser machen.


Wir wünschen Dir einen guten Start in eine schöne Woche!


Liebe Grüße von uns allen aus dem Tanneneck.


Katharina

anais 01/20/2014 10:36



Guten Morgen Katharina,


ich bin genau Deiner Meinung. Es geht nur um Profit auf Kosten der Gesundheit von Mensch, Tier und Pflanze und das enge Bündnis mit den USA. Das ist keine Europa-Politik im Sinne unserer Völker
und der Umwelt.


Ich wünsche Euch eine schöne Woche.


Liebe Grüße


Joachim



Archi 01/19/2014 11:25


Hallo Joachim


Vielen Dank für deinen Beitrag zu dieser Demo.


Leider ist es schon zu spät, etwas gegen Gentechnik u.ä. zu unternehmen. Blüten und Pollen werden durch die Gegend fliegen, man kann sie nicht einsperren. Veränderter Mais und Kartoffeln sind
schon da. Viele Bauern haben es schon festgestellt.


lg Uli

anais 01/20/2014 10:33



Guten Morgen Uli,


Du magst Recht haben, dass es schon zu spät ist. Bleiben wir aber untätig, wird es durch die Chemiegiftkonzerne, vor allem Monsanto, noch schlimmer.


Ich wünsche Euch eine schöne Woche.


Liebe Grüße


Joachim