Kunst von Profis und Laien

Friday, 9. december 2011 5 09 /12 /Dez. /2011 16:30

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Am "Tag der offenen Ateliers" besuchte ich die "Kleine Galerie" der Malerin Renate Trottner in der Rutenberger Straße 1a am Nordrand von Lychen. Die Freizeitmalerin lebt auf einem hübschen Anwesen. Haus und Galerie sind von einem schönen Garten umgeben. Renate Trottner ist gebürtige Lychenerin, lebte lange Zeit in Berlin und ist vor ein paar Jahren wieder in das Haus ihrer Eltern, der Familie Erzgräber, zurück gekehrt. Seit ihrer Jugend malt sie leidenschaftlich gerne. Ihre Arbeiten in Öl und Aquarell geben bezaubernde Landschaften, Blumen, Idylle und Lychener Motive in beeindruckender Schönheit wieder. Auch ihre Handarbeiten sind bewundernswert.

In der "Kleinen GAlerie" wechseln die Ausstellungen in den warmen Jahreszeiten. So hat dort auch die "Pinne"-Kothek", früher am Marktplatz, wieder eine Heimstatt gefunden. Renate Trottner öffnet ihre Galerie von April bis Oktober immer von Do. - So., 10 - 16 Uhr.

Ein Besuch bei der freundlichen Malerin lohnt sich auf alle Fälle. Sie hat mir gestattet, einige Fotos aufzunehmen.

 

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Monday, 21. november 2011 1 21 /11 /Nov. /2011 12:20

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Am vergangenen Wochenende fand in Lychen der „Tag der offenen Ateliers“ in Lychen statt. Die Initiatoren hatten sich dafür etwas Hübsches einfallen lassen. Durch die ganze Stadt, von Atelier zu Atelier, zog sich auf den Bürgersteigen ein roter Faden entlang. Alle 50 Meter leuchtete auf diesem originellen Wegweiser ein kleines Windlicht. So konnten ortsfremde Besucher die geöffneten Ateliers mit Leichtigkeit finden. Wie bei einer Schnitzeljagd liefen die Leute von einer Attraktion zur anderen. Eine tolle Idee! Am Sonnabend hatten nachmittags ihre Pforten geöffnet: Das Keramikatelier Ambellan, die Handweberei Uckerlein, die Filzwerkstatt und das Hofcafé im Haus Vogelgesang sowie die Praxis Hagen und das Studio Cato im Lychen House.

Zu besichtigen, bewundern und zu kaufen waren Keramiken von Michaela Ambellan, Salka Schmidt und Berthe Heinrich; Handgewebtes von Martina Busch: Gefilztes von Veronika Otte: Malerei von Anke Fabian und Vera von Wilcken: Genähtes von Angelika Engel; Seidentücher und Malerei von Susanne Haal; Walksachen von Anke Müller, Malerei von Jens Nagel und Fotografien von Helga Meier sowie Hinterglasmalerei von Mark Cato. Im Hofcafé ist eine Fotoausstellung mit herbstlichen Motiven von Alexander Zimmermann zu sehen.

Apfelpunsch und Met, hausgebackene Stollen und Plätzchen, warme Suppe, Kerzen und Feuerschalen sorgten für duftendes, schmeckendes und wärmendes Ambiente. Musikalisch begleitet wurde der Atelierrundgang von der Gruppe „The wonky donkeys“, Junge Musiker aus Lychen und Umgebung. Ich bin gemeinsam mit meinen Freunden Gabriele und Horst Benedix durch die Kunststätten gezogen. Wir haben uns vor allem über die vielen fremden Besucher gefreut.

Ebenfalls am Sonnabend und auch am Sonntag lud die Kleine Galerie der Hobbymalerin Renate Trottner am Spring in der Rutenberger Straße zu einem Adventsbasar ein. Weil ich dort am Sonntag war, zeige ich diese Fotos im nächsten Beitrag.

Mich hat bei diesem Rundgang vor allem das Lychen House von Sara und Mark Cato interessiert. Beherbergte dieses große alte Gebäude doch früher das Lychener Amtsgericht. Nach dem Krieg war es zeitweilig Rathaus. In der DDR Zeit war dort die Kinderkrippe untergebracht. Es gibt auch Auffassungen, das an dieser Stelle einmal im Mittelalter die Lychener Münze gestanden haben soll.

Ich finde es bewunderns- und anerkennenswert, dass das junge Ehepaar Cato einen neuen, künstlerischen und weltoffenen Geist in dieses Haus hat einziehen lassen. Neben der interessanten Popart-Hinterglasmalerei von Mark Cato fanden vor allem seine Glücksschweinchen (Artikelbild) ihre Liebhaber(innen). Darüber kann sich die Stadt Lychen glücklich schätzen. Hier einige ausgewählte Fotos:

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Monday, 3. october 2011 1 03 /10 /Okt. /2011 13:22

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G. Adolph, "Blick auf Lychen", Öl, 1940.

 

Kürzlich erhielt ich eine Nachricht aus Hamburg. Eine ehemalige Lychenerin, besser gesagt, sie wohnte als junge Frau mit ihren Eltern im benachbarten Retzow, hatte sich auf meinem Blog die Gemälde von Lychener Laienmalern aus den 1950er Jahren angeschaut. Sicherlich hat sie dabei auch das Bild "Am Malerwinkel" von G. Adolph entdeckt. Daraufhin hat sie mir mitgeteilt, sie hätte ebenfalls ein Gemälde von G. Adolph, eine Fernsicht auf die Stadt über einen See. Sie hat es mir als Fotografie geschickt. G. Adolph schenkte es 1943 ihrem Schwiegervater mit der Bemerkung "Für einen guten Freund".

Als ich das Foto in den Händen hielt, war ich fasziniert von der schönen Malerei. Keiner weiß aber mit Bestimmtheit, von welcher Stelle aus er das Bild gemalt hat. Auf den Insignien ist das Jahr 1940 angegeben. Es könnte vielleicht der Blick vom Schlenken über den Oberpfuhlsee nach Lychen sein. Meine nette Hamburgerin glaubte anfangs, es wäre ein Blick über den Stadtsee. Sehe ich im Hintergrund die enge Wasserdurchfahrt, könnte es auch vom Zenssee mit Blick zur "Knippschere" gemalt worden sein. Wer weiß? Auf alle Fälle ein sehr schönes, altes Lychenbild. Für die Zusendung des Fotos meinen herzlichen Dank!

Siehe auch Aquarell "Der Malerwinkel"

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Sunday, 19. june 2011 7 19 /06 /Juni /2011 16:30

 

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Der "Tag der Kunst und Kultur" der Volkssolidarität in der Uckermark fand in diesem Jahr in Lychen statt. Am Sonnabend trafen sich Seniorengruppen aus Prenzlau, Lychen und Templin zu einem gemütlichen Zusammensein mit Musik und Tanz bei Kaffee und Kuchen in der Hohenlychener Sporthalle. Laiengruppen der älteren Jahrgänge zeigten ihr künstlerisches Engagement, Fotoamateure, Strick- und Häkelfans, Kunstkeramiker und Maler stellten ihre Arbeiten aus.

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Die Veranstaltung - jedes Jahr ein Höhepunkt im Wirken der Volkssolidarität für die Seniorinnen und Senioren - begann bereit um 10.00 Uhr Vormittags und endete am späten Nachmittag. Für ein gutes Mittagsmenü wurde gesorgt.

Nach der Begrüßung trugen als Erste "Die Uckerkrähen" ihre Lieder vor. Danach schwangen die "vereinigten Tanzgruppen" ihre Hüften und Beine im Tanz. Die "Herbstzeitlosen", eine Singegruppe, sang berauschend schön, fast frühlingshaft, wie man mir berichtete. und dann, noch vor der Mittagspause, trat der Lychener Frauenchor "Silberklang" auf, der jedesmal mit seinem Liederrepertoire beeindruckt.

Ich bin erst am Nachmittag zur Sporthalle gegangen, denn, wie immer zum Abschluss der Darbietungen, ist die Lychener Mandolinengruppe dran. Wer weiß, weshalb? Deshalb habe ich meine Fotos am Nachmittag aufgenommen.

Nach der Mittagspause ging es erst einmal mit "Belebungsgymnastik" nach der Melodie "Wenn hier 'nen Pott mit Bohnen steit..." los. Fand ich sehr lustig, weil ich nicht mitgemacht habe, denn ich habe jeden Tag "Gymnastik" zu Hause.

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Dann traten die "Fröhlichen Sänger" mit einer sehr humorvollen Leiterin auf. Danach hatte ich die Gelegenheit, die "vereinigten Tanzgruppen" zu bewundern. Das waren selbstverständlich Schreittänze, dem Alter der Damen angemessen. Und zum Schluss machte unsere Mandolinengruppe Stimmung. Der Beifall war groß, und eine Zugabe wurde gefordert. Das war dann der flotte Marsch "Wien bleibt Wien", bei dem alle kräftig mitsangen.

Der Kreisvorstand der Volkssolidarität beglückte alle aktiven Gruppen und Künstler mit einen ganz kleinen, süßen Sonnenblumenstrauß. Und hier die letzten Bilder:

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Monday, 6. june 2011 1 06 /06 /Juni /2011 18:59

 

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Aus den Jahren von 1948 bis 1953 stammen diese Bilder vom Lychener Malermeister Erich Eisert. Die Arbeiten stellen Ansichten der Stadt Lychen und aus ihrer Umgebung dar. Es sind sehr schöne Aquarelle und Federzeichnungen.

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Die Fotos stellte mir freundlicherweise Knut Wasmund zur Verfügung, in dessen Besitz sich die Bilder befinden. Von Erich Eisert konnte ich bisher nur ein Aquarell, das Stargarder Tor, vorstellen, das er Anfang der 1950er Jahre meinem Vater zum Geschenk machte. Siehe: Gemälde und Grafiken von Lychen  Meine Eltern waren mit Eiserts befreundet, nicht zuletzt wegen der gemeinsamen Malerberufe. Wasmunds verbindet die Verwandschaft mit dem Maler.

Erich Eisert hatte am Marktplatz sein Fachgeschäft, Im II. Weltkrieg brannte das Haus ab wie fast alle Gebäude am Markt. Die Familie hatte sich in der Nachkriegszeit im Nebengebäude auf dem Hof eingerichtet. Vorn aber, an der Straße, hatte er eine Vitrine oder so etwas ähnliches aufgebaut, in der er seine Bilder ausstellte und zum Verkauf anbot.

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Schon in den 1950er Jahre ist Erich Eisert mit seiner Frau aus Lychen weggezogen. Uns sind seine fein gestalteten Kunstwerke geblieben, die wir als Andenken verehren.

 

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