Blog von anais
Da steht sie nun, die Lychener Kindergärtnerin, umringt von ihren Schützlingen im Friedrich-Ebert-Park. Ihre schneebedeckten Schultern scheinen Engelsflügel zu sein. Und mit Engelsgeduld trägt sie aus dem Buch vor. Sie liest. Aber vielleicht singt sie? Ob es ein Frühlingslied ist? Die Mädchen und Jungen würden sich wohl freuen bei einem frohen Gesang über laue Winde und zarte Blüten. Es scheint mir nicht so zu sein. Etwas kläglich schauen sie zu ihrer klugen Beschützerin herauf und versuchen, sich an sie zu schmiegen. Zu allem Überdruss hält sich die Kleine sogar die Ohren zu. Weiße Pudelmützen tragen sie auf den Köpfen. Es sieht so aus, als würden sie frieren. Aber bewundernswert, wie sie bei Eis und Frost ausharren und zitternd und bangend voller Hoffnung auf wärmende Sonnenstrahlen warten. Und noch niemand hat sich gefunden, um ihnen ein Mäntelchen umzulegen!!
Mon, 8. feb 2010
2 Kommentare
Ja, so was kann das alles sein. Das hat, glaube ich, ein Lychener Bildhauer oder dessen Frau gemacht. Muss mich noch erkundigen.
Liebe Grüße
Joachim
Liebe Grüße
Joachim
anais
Wunderschöne Aufnahme mit warmen und einfühlsamen Worten die Erklärung dazu. Danke Joachim!
Liebe Grüße,
Katharina
Liebe Grüße,
Katharina
Katharina vom Tanneneck - der 8.02.2010 um 23h10
Ja, es ist eine lustige Skulptur, an der alle stehen bleiben und sich ihre Gedanken machen.
Liebe Grüße
Joachim
Joachim
anais
Könnte so gewesen sein. Oder anders.