Die Ernte der Erdmandeln

Veröffentlicht auf von anais

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An diesem Grasgewächs ist jetzt nichts mehr grün. Die Pflanze hat sich braun verfärbt. Als Letzte habe ich vor ein paar Tagen die Erdmandeln geerntet. Im Frühjahr hatte ich einige Knöllchen durch Tausch erworben. Ich kannte sie allerdings schon von früher her, als ich sie im Garten hatte. Ich hatte sie als Einfassungen um Beete gepflanzt. Das sah gut aus. Die langen Grashalme lassen sich dekorativ in Blumensträußen verwenden.

In diesem Jahr habe ich das wieder genau so gemacht. In Wasser habe ich die Knollen etwas vorquellen lassen, bevor ich sie setzte. Den ganzen Sommer lang bis in den Herbst hinein bildeten sie den grünen Rand auf meinem Paprikabeet. Jetzt habe ich die Büsche ausgehoben und auf dem Steg im See ordentlich von der Erde frei gespült. anschließend habe ich die Knollen abgepflückt und noch mehrmals in einem Eimer gewaschen.

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Nun werde ich überlegen, wie ich sie verwerte. Vor Jahren haben wir sie gemahlen und zum Plätzchenbacken verwendet. Sie sollen sich auch kochen lassen. Dann werden sie sicherlich weich. In Spanien, um Valencia, ist die Erdmandelmilch eine Delikatesse. Gehandelt und gegessen werden sie vor allem in Südeuropa und Westafrika.

Die Erdmandeln, auch Tigernüsse genannt, lassen sich frisch geerntet und gesäubert gut mit der Schale essen. Der Geschmack ähnelt Haselnüssen und Mandeln. Nach dem Trocknen werden sie ziemlich hart und müssen wieder eingeweicht werden.

Bei Wikipedia fand ich die wichtigsten botanischen Erklärungen:

Die Erdmandel (Cyperus esculentus) gehört zur Gattung der Zyperngräser und zur Familie der Sauergrasgewächse. Die dreikantigen, schmalen Gasblätter sind hellgrün. Die Pflanze soll von Juli bis September mit weißen Ähren blühen. Bei mir sind sie nicht zur Blüte gekommen. An den unterirdischen Ausläufern entwickeln sich die stark ölhaltigen Knollen.

Inhaltsstoffe: Die Erdmandel besteht zu 25 % aus Fett, 30 % Stärke, 7 % Eiweiß, viel ungesättigten Fettsäuren (Linolsäure), Vitamin H, Rutin und vielen Mineralstoffen.

Also - Fazit -: Wieder etwas für die gesunde Ernährung und zum Experimentieren.

 

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Veröffentlicht in Küchenrezepte

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Archi 11/21/2011 23:12

Hi Joachim ich werde mal erst den Doc fragen. Sicherheitshalber :-) lg Archi

anais 11/23/2011 09:09



Hoffentlich kennt der Doc die Erdmandeln.


LG Joachim



Archi 11/20/2011 10:28

Hallo Joachim. Ich bin gegen Mandeln allergisch. Gilt das auch für Erdmandeln ? Toller Blog :-) lg Archi

anais 11/21/2011 19:19



Hallo Archi! Herzlichen Danke für das Kompliment. Ich nehme an, die Erdmandeln sind besser und gesünder als Mandeln. Probiere es einfach mal!


Liebe Grüße


Joachim



Katharina vom Tanneneck 11/18/2011 16:31


Hallo Joachim, ich staune immer wieder was es bei Dir alles gibt. Erdmandeln habe ich noch nie gegessen und wußte auch nicht, das es so etwas gibt. Ich bin jetzt schon gespannt was Du daraus
herstellst.


Liebe Grüße, Katharina

anais 11/19/2011 11:13



Hallo Katharina! Frisch sind die Erdmandeln knackig. Getrocknet sind sie steinhart und sicherlich nicht gut für die Zähne. Man muss sie also wieder aufweichen oder mal kochen. Das werde ich, wenn
ich Zeit habe, probieren.


Liebe Grüße


Joachim