Auf dem Weihnachtsmarkt in Himmelpfort

Veröffentlicht auf von anais

Auf dem Weihnachtsmarkt in Himmelpfort

Am vergangenen Sonntag besuchte ich den Weihnachtsmarkt in unserem benachbarten Ort Himmelpfort. Dort befindet sich auch das bekannte Weihnachtspostamt. Himmelpfort ist eine alte Klostergründung aus dem Jahre 1299. Vom Zisterzienserkloster sind heute nur noch die Bögen der Kirche und das Brauhaus erhalten. Das Brauhaus wird zur Zeit wieder restauriert, nachdem es vor einigen Jahren durch Brandstiftung zerstört worden war.

Am frühen Nachmittag fuhr ich mit meinem Pkw in das 7 km von uns entfernte Dorf. Ich wusste, dass der Weihnachtsmarkt auf dem Gelände des alten Klosters sehr bekannt ist und deshalb viel besucht wird. Schon weit vor dem Dorfeingang parkten die Autos an beiden Seiten der Straße. Ich stellte mein Auto gleich dort ab. Zu Fuß lief ich ca. 500 Meter mit der ganzen Besucherkarawane bis ins Zentrum des Dorfes is zum Weihnachtspostamt, vor dem eine lange Menschenschlange wartete. Rechts davon befand sich die Kasse für den Markt. Ich bezahlte 3,- Euro und durfte so lange bleiben wie ich wollte. Bald stellte ich fest, dass es nicht nur viel zu essen und zu trinken gab sondern auch viel schöne historische Dekoration, altes Handwerk und Gewerbe, Holzschnitzer, typische alte Segelboote, ein Wasserrad und einen mächtigen Drachen. Alles vor allem zum Spaß und zum Spiel für die vielen Kinder. Mitten auf dem Platz

war eine Bühne aufgebaut. Davor saßen bereits viele kleine und große Zuschauer und warteten auf das Spektakel. Das Wandertheater "Cocolores" präsentierte das bekannte Volksmärchen der Gebrüder Grimm "Frau Holle". Das ganze Publikum und natürlich auch ich waren begeistert von der sehr guten Aufführung. Die Schauspieler ließen die Kinder auf der Bühne mitspielen. Weil es ziemlich kalt war und dazu noch ein frischer Wind vom See her wehte, lief ich zur Weihnachtsstube, um mich dort ein bischen aufzuwärmen. Nach 16.00 Uhr kehrte ich nach Hause zurück zu Kaffee und Kuchen bei wohltuender Wärme am häuslichen Herd.

Au Marché de Noël à Himmelpfort

Le dimanche dernier, j'ai visité le marché de Noël dans notre village voisin Himmelpfort (Porte au Ciel). Il y a là aussi le fameux bureau de poste de Noël. Himmelpfort est un ancien monastère fondé en 1299. Du monastère cistercien aujourd'hui, seuls les arcs de l'église et de la brasserie sont conservés. La brasserie est actuellement restaurée après avoir été détruite par un incendie criminel il y a quelques années.

En début d'après-midi, j'ai conduit ma voiture vers le village 7 km de nous. Je savais que le marché de Noël sur le terrain de l'ancien monastère est très connu et donc très visité. Déjà loin de l'entrée du village, les voitures étaient stationnées des deux côtés de la rue. J'ai garé ma voiture juste là. A pied, j'ai marché environ 500 mètres avec toute la caravane des visiteurs jusqu'au centre du village, le bureau de poste de Noël, devant lequel une longue file de personnes attendait. A droite était la caisse enregistreuse pour le marché. J'ai payé 3, - Euro Avec le billet j`avais la permission de rester aussi longtemps que je le voulais. Bientôt je me suis rendu compte que non seulement il y avait beaucoup à manger et à boire, mais aussi beaucoup de beaux décors historiques et artisanat ancien, un sculpteur sur bois, des vieux voiliers typiques, une roue à eau et un dragon puissant. Tout pour le plaisir et les jeux des nombreux enfants. Au milieu du marché une scène a été mise en place. Devant elle se tenaient déjà de nombreux petits et grands spectateurs attendants le spectacle. Le théâtre itinérant "Cocolores" a présenté le célèbre conte populaire des frères Grimm "Frau Holle". Tout le public et bien sûr moi-même, nous étions  ravis de la très bonne performance. Les acteurs permettent aux enfants de jouer sur la scène. Comme il faisait assez froid et qu'il y avait une brise fraîche du lac, j'ai couru vers la salle de Noël pour me réchauffer un peu. Après 16h00, je suis retourné à la maison pour prendre mon café et un gâteau dans une ambiance chaleureuse à la maison.

Auf dem Weihnachtsmarkt in Himmelpfort
Auf dem Weihnachtsmarkt in Himmelpfort
Auf dem Weihnachtsmarkt in Himmelpfort
Auf dem Weihnachtsmarkt in Himmelpfort
Auf dem Weihnachtsmarkt in Himmelpfort
Auf dem Weihnachtsmarkt in Himmelpfort
Auf dem Weihnachtsmarkt in Himmelpfort
Auf dem Weihnachtsmarkt in Himmelpfort
Auf dem Weihnachtsmarkt in Himmelpfort
Auf dem Weihnachtsmarkt in Himmelpfort
Auf dem Weihnachtsmarkt in Himmelpfort
Auf dem Weihnachtsmarkt in Himmelpfort
Auf dem Weihnachtsmarkt in Himmelpfort
Auf dem Weihnachtsmarkt in Himmelpfort
Auf dem Weihnachtsmarkt in Himmelpfort
Auf dem Weihnachtsmarkt in Himmelpfort
Auf dem Weihnachtsmarkt in Himmelpfort
Auf dem Weihnachtsmarkt in Himmelpfort
Auf dem Weihnachtsmarkt in Himmelpfort
Auf dem Weihnachtsmarkt in Himmelpfort
Auf dem Weihnachtsmarkt in Himmelpfort
Auf dem Weihnachtsmarkt in Himmelpfort
Auf dem Weihnachtsmarkt in Himmelpfort
Auf dem Weihnachtsmarkt in Himmelpfort
Auf dem Weihnachtsmarkt in Himmelpfort
Auf dem Weihnachtsmarkt in Himmelpfort
Auf dem Weihnachtsmarkt in Himmelpfort
Auf dem Weihnachtsmarkt in Himmelpfort
Auf dem Weihnachtsmarkt in Himmelpfort
Auf dem Weihnachtsmarkt in Himmelpfort
Auf dem Weihnachtsmarkt in Himmelpfort
Um über die neuesten Artikel informiert zu werden, abonnieren:

Kommentiere diesen Post

Nell 12/14/2017 10:58

Bonjour Joachim,
un magnifique article avec tous ces stands ( un peu comme chez nous d'ailleurs). Il n'y avait pas de vin chaud ou de gâteaux à déguster? Dommage!!! Par contre il avait l'air de faire bien froid car tout le monde est bien couvert. Belle journée à vous et gros bisous

anais 12/15/2017 13:38

Mais oui, chère Nell, il y avait aussi du vin chaud, du grog, des gâteaux et d'autres bonnes choses à manger et à boire. Mais c'était trop froid pour moi. C'est pourquoi j'ai bu mon café chaud à la maison.
Gros bisous!
Joachim

Katharina vom Tanneneck 12/13/2017 21:25

Hallo Joachim,
das ist ein Weihnachtsmarkt ganz besonderer Art. So einen habe ich noch nie gesehen aber die Kinder werden ihre Freude haben. Natürlich auch die Erwachsenen, denn was ich da gesehen habe, würde mich auch interessieren. Beim Heil- und Kunsthandwerk hätte ich auch ganz gerne gestöbert. Danke für den interessanten Bericht und die tollen Bilder.
Liebe Grüße,
Katharina

anais 12/14/2017 08:13

Guten Morgen Katharina,
beim Heil- und Kunsthandwerk gab es indische Heilamulette, Heilsteine, Tees, Götterfiguren u. a. zu kaufen. Wer etwas kaufen wollte, wurde sehr freundlich beraten.
LG Joachim

Marina 12/13/2017 18:50

Hallo Joachim,

Bilder, wie im Märchen, einfach wunderschön anzusehn. Das Weihnachtspostamt fasziniert mich jedes Jahr und ist, glaube ich, eine der Hauptattraktionen von Himmelpfort.

Können Sie sich vorstellen, daß Grimm‘sche Märchen nicht kindgerecht sein sollen ?
Das erzählte mir unlängst eine Lehrerin.

Viele Grüße und eine schöne Vorweihnachtszeit wünscht Ihnen herzlichst Marina.

anais 12/14/2017 08:20

Guten Morgen Marina,
bei den Grimmschen Märchen handelt es sich doch immer um den Kampf zwischen Gut und Böse. Das Gute siegt immer am Ende. Das ist so wie in der Realität. Die Märchen vermitteln menschliche Werte. Deshalb finde ich sie auch pädagogisch gut. Pädagogen und Eltern sollten sie den Kindern erklären.
LG Joachim

Archi 12/13/2017 11:05

Guten Morgen Joachim
Dieser Weihnachtsmarkt ist so ganz anders, wie sonst üblich. Er gefällt mir gut und erinnert mich an die Mittelalter-Märkte. 3 € Eintritt finde ich nicht viel. Die Schausteller möchten ja auch etwas verdienen, nicht nur angeschaut werden :-)
Frau Holle ist eins der schönsten Märchen. Das war sicher nett es mal live zu sehen.
Am Besten gefällt mir der Drache und das gemütliche Weihnachtszimmer.
Vielen Dank für den schönen Bericht.
lg Uli

anais 12/14/2017 08:27

Guten Morgen Uli,
das Weihnachtspostamt hatte schon Tradition in der DDR-Zeit. Die Veranstalter haben sich bemüht, Märchenhaftes und Vergangenes in die Gegenwart zu holen. Das macht dort die Atmosphäre aus und bereitete vor allem den Kindern viel Spaß. Schön, dass Dir die Bilder gefallen haben.
LG Joachim