Waldbaden

Veröffentlicht auf von anais

Waldbaden

"Waldbaden" empfehlen heute Therapeuten und Wellness-Experten den gestressten Alltagmenschen. Wanderungen und Spaziergänge durch das Grün und das Einatmen der sauerstoffreichen Luft fördern die Gesundheit und das Wohlbefinden. Ich mache solche Waldspaziergänge sehr gerne und am liebsten mit dem Fahrrad.

Heute morgen führte mich mein Weg am Ufer des Großen-Lychensees entlang zu den Orchideenwiesen, auf denen im Monat Juni das Knabenkraut blüht. Jetzt, Anfang Oktober, verfolgte ich mit der Wanderung einen weiteren nützlichen Zweck. Ich wollte schauen, welche Pilze wohl links und rechts an den Wegen stehen. Das Wetter ist günstig. Es hat viel geregnet und in den vergangenen Wochen war es angenehm warm. Ich hoffte, vor allem junge, feste Steinpilze (Boletus edulis) zu finden und vielleicht eine große Krause Glucke (Sparassis crispa). Sucht man aber absichtlich nach Krausen Glucken, findet man meistens keine. Krause Glucken sind für mich reine Zufallsfunde. Deshalb hoffte ich, dass sich mir Mutter Erde und der Zufall gnädig zeigten.

Die erste Begegnung hatte ich bald mit Hasenröhrlingen (Gyroporus castaneus), die in gelben Reihen am Wegrand wuchsen. Sie sind zwar nicht die Schmackhaftesten, aber erst einmal besser als gar nichts. Ich lief zu Fuß und schob mein Fahrrad. Es dauerte nicht lange, und ich fand meine ersten Steinpilze (Boletus edulis). Vor lauter Freude vergaß ich, sie zu fotografieren. Danach einige kleine Butterpilze (Suillus luteus). Fast am Ende des Weges am Rande der Wiesen stand am Fuße einer Kiefer eine schöne Krause Glucke (Sparassis crispa). Ich mag diesen Pilz wegen seines nussartigen Geschmacks. Nach einigen Metern auf sandiger Waldstraße bog ich ein in einen bemoosten Pfad, der mich in den Hochwald führte. Schöne weiß leuchtende Pilze lachten mich an. Aus Erfahrung wusste ich, wer mich so anlacht, führt nichts Gutes im Schilde. Es waren nämlich weiße Knollenblätterpilze (Amanita virosa). An dem Baumstumpf wuchsen viele kleine Pilze in Büscheln. Ich dachte zuerst, es wären Stockschwämmchen (Kuehneromyces mutabilis). Ich hatte mich getäuscht, denn es waren junge Schwefelpilze der giftigen Art (Hypholoma fasciculare). Zum Schluss, oh Wunder, fand ich noch eine junge Marone ( Xerocomus badius).

Das waren 2 1/2 Stunden Waldbaden. Sie haben mir gut getan.

 

Bain en Forêt

De nos jours, les thérapeutes et les experts en bien-être recommandent le "bain en forêt" aux personnes stressées. Les randonnées et les promenades dans le vert et l'inhalation de l'air riche en oxygène favorisent la santé et le bien-être. J'aime faire de telles promenades en forêt et surtout à vélo.

Ce matin, mon chemin m'a conduit le long des rives du lac Großer-Lychensee vers les prés d'orchidées, où l'orchidée fleurit au mois de juin. Au début du mois d’octobre, j’ai suivi un autre objectif utile avec la randonnée. Je voulais voir quels champignons poussent à gauche et à droite sur les chemins. Le temps est favorable. Il pleuvait beaucoup et il faisait agréablement chaud ces dernières semaines. J'espérais trouver des bolets particulièrement jeunes et forts (Boletus edulis) et peut-être une grande poule frisée (Sparassis crispa). Cependant, si vous recherchez avec intention des poules frisées , vous n'en trouverez généralement aucune. Trouver une sparassis crispa est pour moi une pure coïncidence.

J'ai rapidement eu la première rencontre avec les champignons lièvre (Gyroporus castaneus), qui poussaient en rangées jaunes. Ils ne sont pas les plus savoureux, mais mieux que rien. J'ai marché et poussé mon vélo. J'ai rapidement trouvé mes premiers bolets (Boletus edulis). Par pure joie, j'ai oublié de les photographier. Puis quelques petits champignons au beurre (Suillus luteus). Presque au bout du chemin, au bord des prairies, se trouvait au pied d'un pin une magnifique poule frisée (Sparassis crispa). J'aime ce champignon à cause de son goût de noisette. Après quelques mètres sur une route sablonneuse, j'ai emprunté un chemin moussu qui m'a conduit dans la haute forêt. De beaux champignons blancs brillants se moquaient de moi. Par expérience, je savais que qui se moquait de moi pouvait être dangereux. C'étaient des champignons toxiques (Amanita virosa). Sur la souche d'arbre ont poussé beaucoup de petits champignons en touffes. Au début, je pensais qu’il s’agissait d’éponges collantes comestibles (Kuehneromyces mutabilis). Je me suis trompé car c'étaient de jeunes champignons soufrés appartenant à l'espèce toxique (Hypholoma fasciculare). Finalement, oh merveille, j'ai trouvé un jeune marronnier (Xerocomus badius).

C'était 2 heures et demie de baignade en forêt. La randonnée m'a fait du bien.

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Kommentiere diesen Post

BG 10/08/2019 17:53

Hallo Joachim,

ein Wald voller Pilze ist was wirklich schönes. Und dann hast du auch noch eine innere Bauchbepinselung erhalten...:)
So einen Wald hätten wir auch gerne vor unserer Haustür. 100% Natur und keine Zuchtangerlinge

lG BG

anais 10/09/2019 16:35

Danke für den Kommentar, BG, Die innere Bauchpepinselung tat mir gut. Ich hole mir bald wieder eine solche Therapie.
LG Joachim

Archi 10/08/2019 17:30

Waldbaden - Was für eine schöne Überschrift

Guten Abend Joachim
Genau so einen Eintrag und deine fantastischen Bilder habe ich heute gut gebraucht. Zeitlich ist es mir momentan nicht möglich in einen Wald zu gehen, aber ich schweife gerne gedanklich über deine Wege.
Pilze gibt es neuerdings in DD öfter. Meistens werden sie leider zertreten.
Ich habe keine Ahnung welche davon essbar wären. Manche Pilze erkenne ich jetzt aber auf deinen Bildern.
Witzig finde ich den Sparassis crispa. Der sieht ein wenig unpilzig aus für Laien ;-)
Einen schönen Abend noch
lg Uli

anais 10/09/2019 16:46

Guten Abend liebe Uli,
die Krause Glucke gehört zur Familie der Gluckenpilze. Dazu gehören nur zwei Arten: die Krause Glucke und die Breitblättrige oder Eichenglucke. Die Krause Glucke wird auch Fette Henne genannt. Sie wächst meistens am Fuß von Kiefernstämmen. Manche Leute mögen sie nicht, weil sie innen zu sandig wäre. aber dann haben sie den Pilz nicht richtig zerkleinert und gewaschen.
LG Joachim

Nell 10/08/2019 11:46

Ah! oui alors une balade en forêt est tellement revigorante pour le corps et l'esprit, Joachim. Je ne connais pas du tout les champignons, hélas, sauf le cèpe et encore...Une belle cueillette qui me ravirait. Belle journée et gros bisous

anais 10/09/2019 16:53

Le cépe est le roi des champignons forestiers. J'aime le mettre sur une pizza. Très savoureux.
Gros bisous!
Joachim

virjaja 10/07/2019 11:53

c'est sur qu'une balade en forêt ça fait du bien, et quand en plus on trouve autant de champignons, quel plaisir!!!! bisous Joachim. cathy

anais 10/09/2019 16:56

Merci pour le commentaire, chère Cathy. Je vais bientôt retourner dans la forêt et chercher des champignons. Ensemble avec des amis.
Bisous!
Joachim

Katharina vom Tanneneck 10/06/2019 23:09

Hallo Joachim,
ich beneide Dich um Deine Kenntnisse, der Pilzarten. Bei uns wachsen in diesem Jahr sehr viele Pilze, die ich leider nicht alle kenne. Aber die Wiesenchampions, die haben wir schon ausprobiert. Die kenne ich ganz genau!
Lass Dir Deine Pilze schmecken, es ist ja eine schöne, große Portion geworden.
Wir wünschen Dir eine schöne,neue Woche!
Liebe Grüße,
Katharina

anais 10/09/2019 16:47

Vielen Dank, liebe Katharina. Ich suche bald wieder welche.
LG Joachim