Historische Stadtansichten

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W. Rieck, "Lychen 1853", Öl, 1969.

 

Im Lychener Rathaus befinden sich zwei historische Stadtansichten. Dieses erste Ölgemälde zeigt die 1248 gegründete Stadt, wie sie 1853 aussah, mit vielen Feldern und Weiden umgeben, als typische Ackerbürgerstadt. Der Maler W. Rieck hat außerdem ein sehr großes Bild als Stadtansicht nach einem Kupferstich von Merian - Lychen um das Jahr 1652 - farbig in Öl, ebenfalls im Jahre 1969 angefertigt. Das Bemerkenswerteste für mich an dieser Ansicht ist, dass links am Ausgang der Stadt das im 15. Jhd. aus Backstein erbaute Templiner Tor zu sehen ist. Andere Ansichten von diesem Stadttor sind mir bisher nicht bekannt. Anfang des 19. Jhds. wurde dieses Tor wegen Baufälligkeit abgerissen.

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Das ist die nach links ausgerichtete Teilansicht.  

Von dem Lychener Maler H. Riefstahl stammt das Gemälde des Stadtwappens anläßlich der 700-Jahr-Feier im Jahre 1948. Das Wappen zeigt den blau-silbernen Wellenschildfuß als Symbol für die Seen, die Stadtmauer mit bezinnten Türmen als Zeichen einer mitteralterlichen Immediatstadt (unmittelbar dem Landesfürsten unterstellt). den Brandenburger Roten Adler und zwei silberne Sterne, als Ausdruck dafür, dass die Stadt das Münzrecht besaß.

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Bürgermeister Sven Klemckow hat mich bei den Aufnahmen überrascht und - wie es scheint ist, freut er sich darüber.

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Veröffentlicht in Kunst von Profis und Laien

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Katharina vom Tanneneck 04/12/2010 23:40



Gib mir Bescheid wenn Du mit Petrus einig bist. Lach!


Liebe Grüße, Katharina



anais 04/13/2010 21:04



Das mache ich selbstverständlich!!


Liebe Grüße


Joachim



Katharina vom Tanneneck 04/12/2010 00:11



Na klar, ich bin bereit! Aber bitte nur für einen Tag .... und das Wetter sollte dann sehr schön sein. Lach!


Liebe Grüße, Katharina 



anais 04/12/2010 15:27



Den Spaziergang müssen wir dann zusammen mit Petrus vorbereiten.


Liebe Grüße


Joachim



Katharina vom Tanneneck 04/11/2010 00:49



Das sind ja wunderschöne Bilder und eine zauberhafte Stadtansicht. Da möchte man doch gleich einen Spaziergang entlang des Flußes unternehmen. Oder sich einfach nur auf eine Bank setzen und
den Anblick genießen.


Liebe Grüße, Katharina



anais 04/11/2010 17:13



Da stimme ich Dir zu, denn das möchte ich ebenfalls. Allerdings müssten wir uns durch ein Zeitloch in die Vergangenheit schießen. Bist Du dazu bereit?


Liebe Grüße


Joachim